Wir

Selbstverständnis
Leftvision ist linkes Internetfernsehen mit selbstproduzierten Clips und perspektivisch eine große Plattform für audio-visuellen content von anderen Medienmacher_innen aus einem breiten linken Spektrum. Unser ehrenamtliches Engagement begründet sich in der Überzeugung, dass der etablierten bürgerlichen Öffentlichkeit auch im Web eine starker linker, kritischer, emanzipatorischer Akteur entgegengesetzt werden muss, über den linke Überzeugungen in Verbindung mit sozialen Bewegungen wirkungsmächtig werden können.

Wir beziehen klare Positionen für die Unterdrückten, Ausgegrenzten, Entmachteten und Ausgebeuteten. Denn für was könnte eine globale Wirtschaftskrise gut sein, wenn nicht für das Erwachen einer Begierde – einem unstillbaren Durst nach einem Leben frei von Konkurrenz und Zwang, frei von Unterdrückung und Ausbeutung. Darin teilen wir den Grundsatz, antikapitalistisch, feministisch, ökologisch, antifaschistisch und basisdemokratisch zu sein. Wir verschreiben uns keinen politischen Dogmen oder engen Theoriegebäuden und wenden uns gleichzeitig gegen inhaltliche Beliebigkeit. Unser Blick richtet sich auf die Existenz, die Traditionen und Folgen sich verschränkender Herrschaftstrukturen, systematische Zusammenhänge und soziale Gerechtigkeit. Bei der Darstellung und Beschreibung von Problemen wollen wir aber nicht stehen bleiben, sondern auf solidarische Weise immer auch die Entwicklungen und Möglichkeiten von Widerstand und Protest sichtbar machen.

Es geht uns nicht darum gesellschaftliche bzw. publizistische Allgemeinplätze in gewohnten marktförmigen Formaten der etablierten Massenmedien zu wiederholen. Sondern wir entscheiden frei vom Zwang der Profitmaximierung nach inhaltlichen Kriterien, was wir wie produzieren, ohne dabei journalistische Grundprinzipien über Bord zu werfen. Wir haben Sendungsbewußtsein – daher streben wir eine audio-visuelle Qualität an, die den modernen Sehgewohnheiten entspricht und die wir als semi-professionell beschreiben. Sie eröffnet uns die Chance ein breites Publikum zu erreichen, ohne den Anspruch auf eine kritische Bildsprache aufzugeben.

Die Frage die uns umtreibt ist also eine nach Hegemonie, öffentlicher Meinungsbildung, feindlicher Propaganda und wie wir als kritische Menschen damit umgehen können. Mit Qualität und Konzept sollen weite Teile der Bevölkerung erreicht werden. Eine große Herausforderung was den Bekanntheitsgrad des Projektes als auch Umfang und Qualität betrifft.

Fragend schreiten wir voran!