Protest gegen unsoziale Kürzungen in Berlin

Etwa 1.500 Menschen haben am 10.10.2025 in Berlin gegen die geplanten Kürzungen im Doppelhaushalt 2026/27 demonstriert. Unter dem Motto „Berlin wird kaputtgespart – Geld ist genug da!“ kritisierten sie, dass trotz eines „Rekordhaushalts“ von 43,8 Milliarden Euro vor allem bei sozialer Infrastruktur, Kultur und Teilhabe gestrichen werde. Das Bündnis wirft dem Senat vor, ideologisch zu sparen statt neue Einnahmequellen zu prüfen. Geld fließe in „sinnlose Projekte“ wie die Abriegelung des Görlitzer Parks, während soziale Angebote gefährdet seien. In Redebeiträgen wurde gewarnt, Kürzungen schwächten den gesellschaftlichen Zusammenhalt und spielten rechten Kräften in die Hände. Die Demonstration endete mit dem Appell, für ein Berlin das solidarisch und lebenswert ist.